Joseph Haydn komponierte diese Missa brevis in F. a due Soprani kurz nach seiner Entlassung aus der Domkapelle des Stephansdoms.
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Joseph Haydn komponierte diese Missa brevis in F. a due Soprani kurz nach seiner Entlassung aus der Domkapelle des Stephansdoms.
Giovanni Battista Casali wurde 1715 in Rom geboren. Während seiner musikalischen Studien in Bologna wurde er dank der Förderung durch Padre Martini – auch ein Lehrer Mozarts – in die akademische Philharmonie von Bologna aufgenommen. 1745 kehrte er nach Rom zurück und wurde zuerst Assistent, dann Kapellmeister an der Lateransbasilika. Diese Stelle behielt er bis kurz vor seinem Tod 1792.
Er war musikalisch dem stile antico, dem kontrapunktischen A-capella-Stil Palestrinas (1514–1594) verbunden, welcher im 18. Jahrhundert als akademisch und verschroben galt. Gleichzeitig schrieb er Opern, welche in Venedig, Rom und Turin aufgeführt wurden und daher dem zeitgenössischen Geschmack entsprachen. Die damals moderne abgründige musikalische Sprache der Zeit Mozarts bricht daher auch oft in Casalis liturgische Musik mit unvermittelten Dissonanzen ein.
Zur Ergötzung: Der Musikkritiker Johann Mattheson urteilte respektlos über die Strenge des stilo antico, daher lassen Sie sich selbst mit aufmerksamen Ohren an Ostern überraschen!
Es soll uns demnach nicht irren, noch ärgerlich vorkommen, wenn etwa in der Kirche nicht allezeit nach dem alten, verdrießlichen und unverständlichen Contra-Punct-Styl, ohne Veränderung, sondern nach heutigem, abwechselndem Gebrauch, zu rechter Zeit, lustig, freudig, beweglich und lieblich musiciret wird.
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Gestern war unsere jährliche Generalversammlung, wobei wir wie immer fröhlich die Pflicht zur Kür machen.